26. August 2017: Die 11. und 12. Lebenswoche

Siehe unter Welpentagebuch  Evening stars, da wir nun immer gemeinsam unterwegs waren.

14. August 2017: Die 9. und 10. Lebenswoche

13. August 2017: Wieder gab es eine längere Autofahrt, dieses Mal nach Oftringen zu einer Züchterkollegin mit ihren kleinen Windsprite Welpen.

09. August 2017: Wieder in unserem Zauberwald, diesmal auch mit Ambers Kindern

 

 

08. August 2017: "Stadtübung" in Bad Zurzach mit den kleinen Zuckerprinzen: zuerst spielen im Park mit Leine und Gstältli, Begegnung mit fremden Hunden und Passanten mit Regenschirm. Kleine Abrufübung über eine kleine Brücke. Menschen vor dem Coop beobachten, Lift fahren, Tiefgarage, Hauptstrasse und zum Schluss ein Besuch im Restaurant, den sie hauptsächlich verschliefen. Die Kleinen haben das alles sehr gut gemacht

 

 

Der 1. August begann für uns mit einem riesigen Schrecken: Klein Dustin kollabierte infolge Unterzuckerung und musste notfallmässig zum TA gebracht werden. Was war geschehen? Tags zuvor bekamen die Kleinen ihre erste Impfung. Nicht aussergewöhnlich, dass sie danach etwas schlapp sind und nicht mit gutem Appetit fressen, zumal es an diesem Tag auch sehr heiss war. Normalerweise kein grösseres Problem, aber offensichtlich für ein Fliegengewichtchen wie Dustin schon. Die ausgelassene Mahlzeit reichte offensichtlich, dass sein Kreislauf zusammenbrach. Von einer Züchterfreundin, die eine Kleinsthunderasse züchtet, lernte ich, dass dort das Problem bekannt ist. Sie gab mir auch wertvolle Tipps, wie Solches in Zukunft vermieden werden kann. Austausch unter Züchterkollegen ist so wichtig!

Seither wird der kleine Zwerg mit gutem Erfolg mit zusätzlicher Nahrung "gemästet".

30. Juli 2017: Die 7. und 8. Lebenswoche

Im Alter von 6 Wochen stand der erste TA Besuch auf dem Programm: Zum Impfen die Kleinen freilich noch zu jung, aber da wir nun doch etwas mobiler werden wollten, bekamen sie eine Spritze Zylexis, was ihr Immunsystem stärkt. Sie waren sehr kooperativ.

Damit sie nun auch im Haus mehr Platz zum Spielen und Toben haben, sind sie ins grosse Welpenzimmer umgezogen. Wenn immer vom Wetter her möglich, verbringen sie jedoch tagsüber die meiste Zeit im Welpengärtchen.

Am 21. Juli gab es die erste grössere Autofahrt nach Seengen zu Djangos zukünftiger Familie. Geplant war eigentlich ein Spaziergang am Hallwilersee, der aber wegen eines sehr heftigen Gewitters buchstäblich ins Wasser fiel. Stattdessen improvisierten wir ein gemütliches Indoorprogramm.

25. Juli 2017: Der erste Ausflug in unseren "Zauberwald"

28. Juli 2017: Auf dem "Prüfstand": Puppy Evaluation bei Eva Holderegger und Doris Walder.( Näheres erfahren Sie unter http://welpenanalyse.com/ )  Die kleinen Prinzen verhielten sich vorbildlich!

29. Juli: In der Welpenspielstunde

16. Juli 2017: Die 6. Lebenswoche

Da diese Woche die Temperaturen wesentlich angenehmer waren, konnten unsere Kleinen viel Zeit draussen in unserem Welpengärtchen verbringen. Auch durften sie einigen Besuch empfangen. Obwohl sie sich schon recht sicher auf ihren Beinchen fortbewegen können und Hindernisse geschickt überwinden, verbringen sie dennoch viel Zeit mit schlafen. Jill verbringt nach wie vor die meiste Zeit bei ihren Kindern. So wird ausgiebig gekuschelt. Mittlerweile kennen sie auch ihre Namen.

06. Juli 2017: dritte bis fünfte Lebenswoche

Nach den eher bangen ersten beiden Lebenwochen hat sich die Lage in unserer Welpenstube deutlich entspannt. Auch unser Zwergli Dustin nimmt nun regelmässig zu. Er war der erste, der seine Äuglein geöffnet hatte; er war auch der erste, der sich an Mamas Fressnapf gütlich getan hatte: Im Alter von drei Wochen kaute er (wohlverstanden ohne Zähne!) Mamas harte Bröckchen. Seither verweigerte er alle Schoppen.

Im Alter von kanpp vier Wochen wurde der erste Spielplatz auf unserem geschützten Balkon eröffnet. Nun haben sie viele Beschäftigungsmöglichkeiten und haben ständig Kontakt mit Geräuschen von draussen. Auch Besuch durften unsere Kleinen bereits empfangen.

Auch eine kleine Ausfahrt mit unserem Buggy gab es bereits

Wegen der anhaltenden Hitze verlegten wir die Spielstunden im Welpengärtchen auf die Abendstunden

17. Juni 2017: Die ersten beiden Lebenswochen

Ein paar Impressionen aus den ersten beiden Lebenswochen:

Einfach waren die ersten Lebenstage nicht: Da war noch unser Winzling mit 59 gr Geburtsgewicht. Duncan habe ich ihn genannt, was "dunkler Krieger" bedeutet. Ein Kämpfer war er wirklich. Von Anfang an wollte er an Mamas Zitze trinken, aber dafür war er viel zu klein. Sein Köpfchen war kaum grösser als die begehrte Milchquelle. Also gab es Tag und Nacht alle zwei Stunden Milch aus der 1 ml Spritze, die er gerne annahm. Seine Überlebenschancen - das war mir von Anfang an bewusst - waren sehr gering - aber sein Lebenswille war enorm. Und jeden Tag konnten wir auch kleine Erfolge vermerken: Ein paar Gramm mehr auf der Waage, ein paar Sekunden mehr, in denen er sich an Mamas Zitze festhalten konnte usw. Dann am 6. Tag ist er ganz plötzlich gestorben. Es gab keinerlei Anzeichen, dass es ihm schlecht ging - im Gegenteil: Er brachte bereits stolze 94 gr auf die Waage und konnte selbständig Mamas Zitze ergreifen.... Ich kann nicht ausschliessen, dass sein Tod evt. durch einen Unfall (z.B. Mama hat ihn unabsichtlich erdrückt) verursacht wurde.

     


6 Tage, in denen dieser kleine Winzling Mittelpunkt meiner Tage und Nächte war; alles andere wurde so nebenher in die verbleibende Zeit zwischen seinen Mahlzeiten gepackt. Am 5. Tag war mein Kühlschrank definitiv leer. Mit höchst schlechtem Gewissen hetzte ich deswegen im Stechschritt durch den Coop und musste gleichzeitig noch Medikamente bei unserer Tierärztin besorgen. Als sie vor mir stand, wurde mir bewusst, dass sie der erste Mensch seit 5 Tagen war, dem ich direkt gegenüberstand. Sonst hatte ich höchstens mal einen Nachbarn durchs Fenster gesehen.

Ich beschreibe diese Tage deshalb so ausführlich, weil wohl die meisten Züchter, die bereits mehr als drei oder vier Würfe gross gezogen haben, diesen Ausnahmezustand auch kennen. Es ist die Erfahrung von ohnmächtig und ausgeliefert sein. Und da ist dennoch der Wille, ALLES zu geben, damit dieses kleine Wesen eine Chance bekommt. Manchmal gelingt es, manchmal ist dieses ALLES halt doch zu wenig.

 

Es ist sehr traurig, dass es der kleine Duncan nicht geschafft hat, aber er hat Spuren bei mir hinterlassen, für die ich dankbar bin.  Vielleicht hat er mich genau mit dieser Energie, die dem Dark Moon zugesprochen wird, berührt. Er hat mir z.B. vor Augen geführt, dass es möglich ist, auch aus sehr Wenigem Viel zu machen. Und er hat in mir Kräfte mobilisiert (erstaunlich, mit wie wenig Schlaf man über einige Tage hinweg auskommt), Hoffnung wider alles bessere Wissen geweckt und Geduld, Ausdauer, Hingabe und schliesslich Loslassen eingefordert.  Züchten ist auch Lebensschule!

 

Django, Devin und Dustin verloren nach der Geburt etwas an Gewicht, was an sich nichts Aussergewöhnliches ist. Aber wer eh schon klein ist, braucht jedes Gramm auf den Rippchen. Django und Devin nahmen dann jedoch schnell gut zu, während Dustin in der ersten Woche zum Sorgenkind wurde. Obwohl er ständig an Mamas Zitze war und eifrig saugte, nahm er kein einziges Gramm zu. Das Fläschchen verweigerte er beharrlich. Er war jedoch stets agil und fit. Nach einer Woche änderte er seine Meinung und begann das Zufüttern zu akzeptieren, wobei dies viel Fingerspitzengefühl meinerseits erforderte: Der Kleine scheint ein recht eigensinniges Kerlchen zu sein. Er kann die zusätzliche Milch vehement verweigern, sich dabei in einer Geschwindigkeit drehen und wenden, sodass ich staune, wie viel Kraft in diesem Zwerg steckt, um dann eine Viertelstunde später gierig zu saugen.... Meine Aufgabe besteht zur Zeit deshalb v.a. darin, herauszufinden, wann dem kleinen Herrn eine Zusatznahrung genehm ist.  Aber immerhin nimmt auch er jetzt regelmässig zu.

 

Jill ist eine sehr fürsorgliche Mama, die auch jetzt nach 2 Wochen die Wurfkiste nur selten verlässt.

 

Erstaunlich rasch hat bei diesem Wurf die Pigmentierung eingesetzt. Bereits nach drei Tagen waren die Näschen bereits zur Hälfte dunkel.